CREE - Create Equality in Education Banner
[deutsche CREE-Website (Alt+a)]
[english CREE-Website (Alt+b)]
[dansk CREE-Website (Alt+c)]
[espaņol CREE-Website (Alt+d)]
[http://europa.eu.int]

BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄT: "KULTURWOCHE"

1. Beteiligte Schule

» Art der Schule: Grundschule (6 bis 12jährige)

» Anzahl der SchülerInnen: 93         Anzahl der LehrerInnen: 8

» Bestehende Schulvereinbarungen zu Chancengleichheit:

Die Schule ist eine "Schule mit besonderem Status". Die Kriterien für die Verleihung des Status einer "Spezialschule" hängen von den fachlichen und sozialen Bedürfnissen der SchülerInnen, ihrer Familien und den sozialen Gegebenheiten des Schuldistrikts ab.

» Soziale Merkmale der Schulumgebung:

Die Schule befindet sich in den Außenbezirken der Stadt, in einem Stadtteil mit ca. 2000 Einwohnern. Sie wurde in den 70er Jahren erbaut, um die Bewohner der näheren Umgebung zu versorgen, die in Folge der innerspanischen Migration aus ökonomischen Gründen aus dem Süden des Landes in den Norden gekommen waren. Heutzutage leben neue MigrantInnen vornehmlich aus Marokko, dem Senegal und aus Südamerika in diesem Stadtteil. Dessen Bewohner gehören zumeist der Arbeiterschicht an und sprechen Spanisch, nicht Katalanisch. Dieser Stadtteil wird nur durch eine Straße von einem privilegierten Stadtteil getrennt, der eine eigene Verwaltung und eine völlig anders strukturierte Einwohnerschaft hat, die wirtschaftlich bessergestellt ist und Katalanisch spricht.

2. Durchführung der Aktivität

» Zielgruppen der Aktivität sind...

Eltern: Elternvertretung Alle SchülerInnen

» Wer setzte die Aktivität um?

LehrerInnen: alle Eltern: Elternvereinigung

» Zeitpunkt und Dauer der Umsetzung der Kulturwoche:

Die Aktivität begann im Jahr 2000 und wird seitdem jedes Jahr eine Woche lang durchgeführt.

» Methodik und Strategien:

Aktivitäten, die in diesem Jahr stattgefunden haben und die für die Ziele der Studie am wichtigsten sind:

  1. Multikultureller Nachmittagsimbiss.
  2. Workshops zu traditionellem Make-Up und Schmuck.
  3. Ausstellung von Kleidung und Schmuck anderer Länder, eine Ausstellung zu der Eltern für ihre Herkunftsländer typische Stücke mitbrachten.
  4. Aktivitäten, um den Respekt vor der Natur zu fördern.
  5. Kennenlernen von Girona.
  6. Workshop und Diskussion für Eltern.
  7. Eltern im Klassenzimmer.
  8. Veranstaltung zu katalanischer Literatur (gleichzeitig wurde ein Literaturwettstreit mit den SchülerInnen durchgeführt).

3. Gründe für die Aktivität

» Warum wurde die Kulturwoche durchgeführt?

Diese Schule besuchen SchülerInnen mit sehr verschiedenen Voraussetzungen. Die Veranstaltung wurde entwickelt, um mit den Kulturen und Abstammungen der Kinder zu arbeiten, sie wertzuschätzen und ihnen gleichzeitig den Wert von Vielfalt zu vermitteln. Die Idee für die Durchführung einer Kulturwoche wurde zuerst von der EAP diskutiert (Assessment Team der SchulpsychologInnen), um mit den verschiedenen Kulturen der SchülerInnen zu arbeiten.

» Welches waren die Ziele der Kulturwoche?

Allgemeine Ziele: Vermehrung des Wissens unterschiedlicher kultureller Gruppen in der Schule voneinander, um Vielfalt als Bereicherung kennen zu lernen. Bearbeitung der Situation der Exklusion und Isolation von der Stadt, die manche SchülerInnen erfahren könnten.

» Arten von Diskriminierung, die von der Aktivität bearbeitet werden

 Geschlecht  Ethnische Abstammung
 Sexuelle Orientierung  Behinderung
 Sozial-ökonomische Gründe  Religion
 Andere ___________________

4. Ergebnisse der Aktivität

» Was hat sich als ein Ergebnis der Aktivität verbessert? Welche Faktoren haben den Erfolg der Kulturwoche gefördert oder behindert?

Einerseits trägt diese Aktivität zum Kampf gegen Diskriminierung bei, weil sie darauf ausgelegt ist, im Stadtteil die Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen Familien unterschiedlicher Herkunft zu verbessern. Sie wird dahingehend verstanden, dass sie Stereotypien aufbricht und ein integriertes soziales Netzwerk schafft. Die vorgeschlagene Strategie der Schule, um diese Ziele zu erreichen, sind der kulturelle Austausch zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen, die es an der Schule gibt und die Verbesserung des Verständnisses zwischen den VertreterInnen dieser Kulturen und den StadtteilbewohnerInnen. Der "Multikulturelle Nachmittagsimbiss" ist darauf ausgelegt, diesen Austausch zu unterstützen.
Prinzipiell sind diese Aktivitäten für den Kampf gegen Diskriminierung und für die Schaffung von Chancengleichheit geeignet. Jedoch müssen die praktischen Ergebnisse dieser Aktivitäten in stärkerem Maße daraufhin analysiert werden, um zu ergründen, ob sich Unterschiede in den Einstellungen der TeilnehmerInnen einstellen.