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1. Beteiligte Schule
» Art der Schule: Weiterführende Schule (12 bis 16jährige)
» Anzahl der SchülerInnen: 350 Anzahl der LehrerInnen: 43
» Bestehende Schulvereinbarungen zu Chancengleichheit: keine
» Soziale Merkmale der Schulumgebung:
Die Schule befindet sich in einem Ort mit knapp über 5000 Einwohnern. Im Beschäftigungsbereich ist der Anteil der Industrie groß, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Der Zuzug von ImmigrantInnen, besonders aus Nordafrika und Gebieten südlich der Sahara, der in die Gegend rund um den Ort in den 80er Jahren begann, setzte sich in den 90er Jahren im gesamten Umkreis, einschließlich des Ortes selbst, fort. Zusätzlich gibt es seitdem ImmigrantInnen aus Lateinamerika und Osteuropa.
2. Durchführung der Aktivität
» Zielgruppe(n) der Aktivität sind...
SchülerInnen: Bestimmte Klassen/Altersstufen(2. Klasse:13-14 Jahre)
» Wer setzt die Aktivität um?
LehrerInnen: der Schulpsychologe und der Klassenlehrer
» Zeitpunkt und Dauer der Durchführung der Aktivität: jedes Jahr Every year.
» Methodik und Strategien:
- Eine einführende Sitzung über Migration. Das Thema wurde vorgestellt und es wurde hauptsächlich Einzelarbeit geleistet.
- Eine vertiefende Sitzung über Migration. Die Themen wurden eingeführt im Vergleich mit den Haltungen und Kommentaren des ersten Tages und die Arbeit begann mit Diskussionen und Überlegungen.
- Eine Abschlusssitzung über Migration. Der Zweck war, Schlüsse aus dem Thema Immigration zu ziehen und an den Einstellungen zu arbeiten.
- Eine Sitzung zum Thema Sexismus. Das Thema wurde vorgestellt und es wurde hauptsächlich individuelle Arbeit geleistet.
- Eine vertiefende Sitzung über Sexismus. Die Themen wurden eingeführt im Vergleich mit den Haltungen und Kommentaren des ersten Tages und die Arbeit begann mit Diskussionen und Überlegungen.
- Eine Abschlusssitzung über Sexismus. Der Zweck war, aus dem Thema Sexismus Schlüsse zu ziehen und an Einstellungen zu arbeiten.
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3. Gründe für die Durchführung der Aktivität
» Gründe, warum die Aktivität(en) durchgeführt wurden?
Der Aktionsplan wurzelt in einer Direktive des Erziehungsministeriums, eine Reihe von Tutorien durchzuführen, die einmal wöchentlich während des Schuljahres stattfinden sollten. Die Direktive präzisiert einige der Inhalte z. B. Lerntechniken, Laufbahnberatung usw., lässt den Schulen aber Freiheit bei den übrigen Themen.
» Ziele der Aktivität(en)?
Das übergeordnete Ziel der Aktivität hinsichtlich der Diskriminierungsthematik ist es, durch die Arbeit an verschiedenen Themen, es den SchülerInnen zu ermöglichen, über sexuelle und rassische Diskriminierung nachzudenken.
» Diskriminierungsgründe, die von der Aktivität bearbeitet werden
| Geschlecht |
Ethnische Herkunft |
| Sexuelle Orientierung |
Behinderung |
| Sozial-ökonomische Merkmale |
Religion |
| Andere ___________________ |
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4. Ergebnisse der Aktivität
» Was hat sich als ein Ergebnis dieser Aktivität verbessert?
Gemäß der beschriebenen Maßnahmen und der befragten Fachleute sind die Ergebnisse der Aktivität:
- Das Verständnis von kultureller Verschiedenheit ist bei einigen SchülerInnen gestiegen.
- Die SchülerInnen haben sich mit Vorurteilen in unserer Gesellschaft beschäftigt, indem sie über Diskriminierung in unserer Gesellschaft diskutiert und nachgedacht haben.
- Den SchülerInnen wurde die Realität von Immigration bewusst gemacht. Dabei rückten die Lebensgeschichten der ImmigrantInnen und die Umstände, die dazu führten, dass sie ihre Herkunftsländer verlassen mussten, in den Blickpunkt.
- Die SchülerInnen beschäftigten sich mit Vorurteilen gegenüber anderen Kulturen und dem jeweils anderen Geschlecht.
» Faktoren, die einen Erfolg der Aktivität behindert oder gefördert haben
Obwohl die Aktivitäten auf einer sehr geringen Ebene der Intensität durchgeführt wurden, untersuchten sie die Arbeit hinsichtlich der Stärkung von Chancengleichheit und des Kampfes gegen Diskriminierung. Auf diese Weise waren sie als Strategien nützlich, um
- das Wissen über andere Kulturen zu verbessern.
- zur Teilnahme aller SchülerInnen am Entscheidungsprozess zu ermutigen.
- das Selbstvertrauen von SchülerInnen zu stärken, die sich diskriminiert fühlen.
Bezüglich der Methoden, die angewandt wurden, um diese Aktivitäten zu entwickeln, sollte die Wichtigkeit eines informellen Erziehungsgefüges (Eltern und Nachbarschaft) beachtet werden. Es ist eine Lernumgebung für diskriminierende und nicht-diskriminierende Einstellungen. Es muss betont werden, dass die LehrerInnen alleine nicht in der Lage sind, Einstellungen zu ändern, sondern dass zusätzlich Fachleute einen großen Beitrag dazu leisten können, so wie auch die Erziehung im Familienumfeld.
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