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BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄT: "SCHULE FÜR INTERKULTURELLE PÄDAGOGIK"

1. Beteiligte Schule

» Art der Schule: Staatliche Grund- und weiterführende Schule (Alter 6-16 Jahre)

» Anzahl der SchülerInnen: 630       Anzahl der Lehrkräfte : 64

» Spezifische Schulvereinbarungen zum Thema Chancengleichheit:

Es existiert keine explizite Vereinbarung für Gleichberechtigung, jedoch die Verpflichtung folgende Gesetze einzuhalten: 1) das Gesetz für Grund- und weiterführende Schulen, 2) das Gesetz über das Bildungsumfeld vom 1. August 2001 und 3) das Gesetz über das Verbot von Diskriminierung.

» Soziale Merkmale des Umfeldes

Die Schule liegt in einem Vorort nahe Aarhus. Im Schulbezirk finden sich neben Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen Apartmentblocks mit Eigentumswohnungen und Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus. Die Zusammensetzung der Bewohner ist sozioökonomisch, ethnisch und kulturell ziemlich heterogen. Fast 50 % der SchülerInnen der an der Aktivität beteiligten Schule sind nicht-dänischer ethnischer Herkunft.

Das älteste Gebäude der Schule stammt aus dem Jahr 1917, darauf folgt eines von 1939, und seitdem wurden Stück für Stück weitere Teile angebaut. Die Klassenzimmer sind traditionell gestaltet wobei hier und da Veränderungen vorgenommen werden, um den Anforderungen von Unterricht auf Gruppenbasis zu genügen.

2. Umsetzung der "Schule für interkulturelle Pädagogik"

» Zielgruppe(n) der Aktivität sind...

Eltern: Die Eltern wurden über das Projekt informiert, sind aber nicht aktiv beteiligt.

SchülerInnen: Die Aktivität richtet sich im Prinzip an alle SchülerInnen, jedoch wurden SchülerInnen der Dritten Klasse als primäre Zielgruppe ausgewählt (um erste Erfahrungen mit den Projekten zu sammeln), um dann auf dieser Basis die Methode zu entwickeln und auf alle SchülerInnen auszudehnen.

» Wer setzt die Aktivität um?

LehrerInnen: Die Berater von der Universität, der Schulleiter und der stellvertretende Schulleiter haben das Projekt eingeführt. Daraufhin haben die LehrerInnen (verantwortlich für die 3. Klasse) das Projekt übernommen, nach Besuch von durch die Universität veranstaltete n Einführungskursen.

Andere: Die Danish University of Education und die SchülerInnen an der Schule

» Durchführungszeitpunkt und Dauer der Aktivität:

Die "Schule für interkulturelle Pädagogik" wurde im Jahr 2002 initiiert und wird weiter fortgesetzt.

» Methodik und Strategien

  1. Sensibilisierung gegenüber interkultureller Pädagogik beim LehrerInnenkollegium.
  2. Organisationsentwicklung: Interkulturelle Pädagogik tritt nicht nur isoliert auf, sondern auch als selbstverständlicher Teil des Alltagslebens an der Schule.
  3. Mehrere Einführungskurse zu allg. Informationen, Beratung, Materialien, Supervision und Formen der externen Unterstützung (gestellt durch die University of Education)
  4. Umsetzung im Klassenzimmer: Einteilung der SchülerInnen in Gruppen entsprechend ihrer ethnischen Herkunft zur Arbeit an kulturspezifischen Themen. (Nicht täglich und ständig, aber systematisch und regelmässig)
  5. Die SchülerInnen/Gruppen präsentieren den anderen Gruppen die verschiedenen Projekte/Arbeiten.

3. Gründe für die "Schule für interkulturelle Pädagogik"

» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?

Interkulturelle Pädagogik wurde in Zusammenarbeit mit der Danish University of Education eingeführt, als Teil der Integrationspolitik der Gemeinde Aarhus.

» Ziele der Aktivität?

Ziel ist es neue Lehr- und Lernmethoden zu entwickeln. Die Ambition dabei ist, das Ziel erfolgreicherer Integration mit der Stärkung interkultureller Kompetenzen der SchülerInnen zu verbinden. Ein Weg dazu ist, aktiver mit den verschiedenen kulturellen und ethnischen Hintergründen der SchülerInnen zu arbeiten. Dazu gehört die entsprechenden Hintergründe etc. zu präsentieren und dadurch die Identität und die Lernplattform zu stärken.

» Diskriminierungsgründe, an denen gearbeitet wird

Geschlecht ethnischen Herkunft
Religion Körper- und Lernbehinderung
Sexuelle Orientierung    Sozioökonomische Merkmale
Andere

Durch die Aktivität werden im Prinzip alle Arten der Diskriminierung erfasst. Im Vordergrund steht jedoch die Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft und der Religion.

4. Ergebnisse der "Schule für interkulturelle Pädagogik"

» Was hat sich als ein Ergebnis dieser Aktivität verbessert?

Als dieser Bericht erstellt wurde war die Aktivität gerade erst eingeführt worden, und die SchülerInnen waren erst seit kurzer Zeit beteiligt. Erste Ergebnisse zeigen jedoch folgendes:

Im Hinblick auf die Sensibilisierung gegenüber interkultureller Pädagogik und den ihr zugrunde liegenden Prinzipien zeigt sich, dass die Identität der SchülerInnen und die Lernplattform durch diese Art Pädagogik gestärkt werden könnten.

In der Leitung entstand zunehmend das Interesse, mit der Methode zu experimentieren, und sie fand heraus, dass die interkulturelle Pädagogik eine fruchtbare Methode für Verbesserung der Lernprozesse in einer modernen und immer internationaleren Gesellschaft darstellt.

» Variablen, die den Erfolg der Aktivität erleichtert oder behindert haben

Siehe "» Methodik und Strategien"