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BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄT: "DIE MONITORING-SCHULE"

1. Beteiligte Schule

» Art der Schule: Staatliche Grund- und weiterführende Schule (Alter 6-16 Jahre)

» Anzahl der SchülerInnen: 500      Anzahl der Lehrkräfte: 45

» Spezifische Schulvereinbarungen zum Thema Chancengleichheit:

Es existiert keine explizite Vereinbarung für Gleichberechtigung, jedoch die Verpflichtung folgende Gesetze einzuhalten: 1) das Gesetz für Grund- und weiterführende Schulen, 2) das Gesetz über das Bildungsumfeld vom 1. August 2001 und 3) das Gesetz über das Verbot von Diskriminierung.

» Soziale Merkmale des Schulumfeldes

Die beteiligte Schule ist eine der Schulen in einer Provinzstadt mit ungefähr 20.000 Einwohnern. Der Schulbezirk liegt in einer Gegend mit meist alten Einfamilienhäusern. Der Anteil der Eltern aus der unteren Mittelschicht und Mittelschicht ist überdurchschnittlich. An der Schule sind fast keine SchülerInnen nicht-dänischer Herkunft vertreten. Die Schule ist in 25 Klassen von der 0. bis zur 9. Klasse aufgeteilt, was dem Alter von 6 bis 15 Jahren entspricht. Der Klassenquotient beträgt ca. 20 SchülerInnen.

2. Umsetzung der "Die Monitoring-Schule"

» Zielgruppe(n) der Aktivität sind...

Eltern: Alle Eltern
SchülerInnen: SchülerInnen aller Altersstufen

» Wer setzt die Aktivität um?

LehrerInnen:
Alle LehrerInnen waren dafür verantwortlich, sicher zu stellen, dass die SchülerInnen Fragebögen ausfüllten und dass die Ergebnisse der Untersuchung hinterher in den Klassen diskutiert wurden.
Die LehrerInnen sollten außerdem selbst einen Fragebogen beantworten, mit Fragen, die sich auf ein mögliches Unbehagen von Lehrern und/oder Schülerinnen in der Klasse bezog. Als Ergebnis dieser Befragung wurde ein spezielles Team von LehrerInnen gebildet, das anderen LehrerInnen dabei helfen sollte, mit bestimmten Problemen umzugehen.

Eltern:
Es wurden Eltern eingeladen, um einerseits die herausgearbeiteten Probleme z.B. wenn sie erfuhren, dass ihre Kinder andere schikanierten oder schikaniert wurden zu diskutieren und um ihnen im Anschluss die Möglichkeit zu geben miteinander zu sprechen.

Andere: Alle SchülerInnen an der Schule

» Datum und Entwicklungszeitraum der Aktivität:

Initiiert wurde die Aktivität im Jahr 2001 und wird seit dem routinemässig ein Mal pro Jahr durchgeführt.

» Methodik und Strategien

  1. Alle SchülerInnen beantworten einen Fragebogen zum Unterrichtsumfeld - mit besonderem Fokus auf Schikane.
  2. LehrerInnen beantworten einen Fragebogen zu Unbehagen und Unruhe im Klassenzimmer.
  3. Die Eltern werden aufgefordert, auf Schikane etc. zu reagieren, wenn ihre Kinder beteiligt sind.
  4. Die Ergebnisse werden diskutiert und Pläne für eine Intervention gemacht, wenn das Umfeld als nicht zufriedenstellend erkannt wird.

3. Gründe für die Durchführung der "Die Monitoring-Schule"

» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?

Im Jahr 2000 hatte die Schule einige interne Probleme mit Schikane in einer spezifischen 9. Klasse. Zur gleichen Zeit begann das Bildungsministerium, die Bedeutung des Bildungsumfelds hervorzuheben, auch bezogen auf Schikane. Als Reaktion darauf entwickelte der Nationale Rat für Kinder (The National Council for Children) einen Fragebogen und beschrieb eine Methode, die die Überwachung von Schikane und des Unterrichtsumfelds zum Ziel hat. Dieser Fragebogen und die Methode wurden durch den Schulleiter an der Schule eingeführt.

» Ziele der Aktivität?

Sich auf das Unterrichtsumfeld - einschliesslich Schikane - zu konzentrieren und es zu überwachen, um daraufhin Initiativen zur Verbesserung der Situation zu ergreifen.

» Arten der Diskriminierung, an denen gearbeitet wird

Geschlecht Ethnische Herkunft
Religion Sexuelle Orientierung
Körper- und Lernbehinderung    Sozioökonomische Merkmale
Andere ___________________

4. Ergebnisse der "Die Monitoring-Schule"

» Was hat sich als Ergebnis dieser Aktivität verbessert?

  • Das Niveau der Dokumentation des Unterrichtsumfeldes.
  • Die Reflexionsfunktion und die Funktion des Festlegens von Programmen
  • Die Funktion, Verhalten zu verändern. Überwachung an sich wirkt verhaltensändernd.
» Variablen, die den Erfolg der Aktivität erleichtert oder behindert haben

  • Das Gesetz über das Bildungsumfeld vom 1. August 2001
  • Das Dänische Zentrum für das Bildungsumfeld
  • Der Nationale Rat für Kinder (Zugang zu einer Methode (Fragebögen))
  • Der Schulleiter an der Schule.
  • Ein Plan, über den alle Lehrkräfte an der Schule entschieden haben.