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1. Beteiligte Schule
» Art der Schule: Öffentliche Grund- und weiterführende Schule (Alter 6-16 Jahre)
» Anzahl der SchülerInnen: 700 Anzahl der LehrerInnen: 52
» Spezifische Schulvereinbarungen über Chancengleichheit:
Es existiert keine explizite Vereinbarung für Gleichberechtigung, jedoch die Verpflichtung folgende Gesetze einzuhalten: 1) das Gesetz für Grund- und weiterführende Schulen, 2) das Gesetz über das Bildungsumfeld vom 1. August 2001 und 3) das Gesetz über das Verbot von Diskriminierung.
» Soziale Merkmale des Umfeldes
Es handelt sich um eine Vorortschule nahe Aarhus. Im Schulbezirk gibt Reihenhäuser und Einfamilienhäuser, Gebäudekomplexe mit Eigentumswohnungen, und sozialer Wohnungsbau. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist sozioökonomisch, ethnisch und kulturell ziemlich heterogen. Ungefähr 7 % der SchülerInnen sind nicht-dänischer Herkunft.
Die Schule stammt aus dem Anfang der Sechziger Jahre. Von der physischen Struktur her besteht sie aus traditionellen Klassenräumen, jedoch werden an manchen Stellen Veränderungen vorgenommen, um den Anforderungen von Unterricht auf Gruppenbasis etc. zu genügen.
2. Umsetzung der Aktivität "Besondere Förderung (Sprachworkshop & Hausaufgabenhilfe)"
» Die Aktivität richtet sich an...
Eltern: Die Eltern werden über das Projekt informiert, sind aber nicht aktiv beteiligt.
SchülerInnen: SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen (Sprachprobleme, Lernschwächen)
» Wer setzte die Aktivität um?
LehrerInnen
» Datum und Entwicklungsdauer der Aktivität:
Die Aktivität wurde 1999 initiiert, und wird weiterhin aktiv durchgeführt.
» Methodik und Strategien
Sprachworkshop:
- Alle Lehrkräfte, die für eine erste, zweite, dritte oder vierte Klasse verantwortlich sind, werden gefragt, ob sie SchülerInnen in ihren Klassen haben, die vom Besuch des Sprachworkshops profitieren würden.
- Die SchülerInnen und Eltern werden informiert und gefragt, ob sie das Angebot annehmen. Die SchülerInnen werden in Gruppen von 2-4 pro Lehrkraft eingeteilt.
- Die Gruppe arbeitet 2 - 4 Stunden pro Woche vier Monate lang im Workshop. Danach wird abgeschätzt, ob sie aufhören können oder weiter machen.
- Der Unterrichtsinhalt steht in engem Verhältnis zum übrigen Unterricht, der an den Klassen stattfindet.
Hausaufgabenhilfe:
- Findet jeden Nachmittag statt.
- Bietet Unterstützung - durch LehrerInnen - wenn SchülerInnen dort hin gehen und ihre Hausaufgaben machen.
- Freiwillig
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3. Gründe für die Aktivitäten
» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?
Die Aktivität wurde begonnen, weil erkannt wurde, dass die zweisprachigen Kinder oft nicht in der Lage sind, dem Klassenunterricht nutzbringend zu folgen. Die Lehrkräfte machten die Erfahrung, dass die Dänischkenntnisse der SchülerInnen mangelhaft sind, und dass es einen grossen Unterschied zwischen den SchülerInnen dänischer Herkunft und den zweisprachigen SchülerInnen gibt.
» Ziele der Aktivität?
Der Sprachworkshop richtet sich primär an die zweisprachigen SchülerInnen. Er hat die Rolle eines Förderzentrums, besonders zum Dänischlernen.
Die Hausaufgabenhilfe ist im Prinzip an alle SchülerInnen gerichtet, die nach der Schule Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen. In der Praxis sind 95 % derjenigen, die zur Hausaufgabenhilfe kommen, zweisprachige SchülerInnen. Die Hausaufgabenhilfe ist freiwillig.
» Diskriminierungsgründe, an denen gearbeitet wird:
Die Aktivität erfasst im Prinzip alle Arten der Diskriminierung. Besonders werden jedoch Kinder gefördert, die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihres sozioökonomischen Standarts oder ihrer Religionszugehörigkeit benachteiligt sind.
| Geschlecht |
Ethnische Herkunft |
| Religion |
Sexuelle Orientierung |
| Körper- und Lernbehinderung |
Sozioökonomische Merkmale |
| Andere ___________________ |
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4. Ergebnisse von "Besondere Förderung (Sprachworkshop & Hausaufgabenhilfe)"
» Was hat sich als Ergebnis dieser Aktivität verbessert?
Der Sprachworkshop und die Hausaufgabenhile sollten einen Teil des Bedarfs abdecken, den hauptsächlich die zweisprachigen SchülerInnen an Hilfe zu grösserem Lernerfolg haben. Obwohl SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mit der geleisteten Hilfe zufrieden waren, wurden die beiden Initiativen dennoch - von den LehrerInnen - als Schadensbegrenzung bezeichnet. Damit meinten sie, dass diese spezifischen Aktivitäten, so gut sie auch sein mögen, niemals alleine das eher durch die Struktur hervorgerufene Problem lösen könnten, die zweisprachigen SchülerInnen auf das gleiche Niveau wie die dänischen SchülerInnen zu bringen.
» Variablen, die den Erfolg der Aktivität erleichtert oder behindert haben
Siehe "» Methodik und Strategien"
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