1. Beteiligte Schule
» Schulart: Weiterführende Schule: Integrierte Gesamtschule
» Anzahl SchülerInnen: 1350 Anzahl LehrerInnen: 140
» Bestehende Schulvereinbarungen zu Chancengleichheit:
Die Schule hat eine Schulvereinbarung, die das diskriminierungsfreie Miteinander aller an der Schule Arbeitenden und Lernenden regelt.
» Beschreibung der Schulumgebung
Die Schule liegt in einem Göttinger Stadtteil mit ungefähr gleichen Anteilen von Eigenheimen und sozialem Wohnungsbau. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Göttingen und die angrenzenden Landkreise.
2. Beschreibung des "Tischgruppenkonzeptes"
» Zielgruppe(n) der Aktivität sind...
SchülerInnen
Eltern
In das Tischgruppenkonzept sind alle SchülerInnen der Schule einbezogen. Ebenfalls sind alle Eltern beteiligt.
» Wer setzt die Aktivität um?
LehrerInnen
Andere: SozialpädagogInnen
Das Konzept wird von den LehrerInnen der Schule und den dort beschäftigten SozialpädagogInnen umgesetzt.
» Durchführungszeitpunkt und Dauer der Aktivität?
Das Tischgruppenkonzept ist integraler Bestandteil der Schule und wird seit ihrer Existenz permanent von Klasse fünf bis zehn umgesetzt.
» Methodik und Strategien
| SchülerInnen werden in Tischgruppen zu sechst zusammengesetzt. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Gruppe heterogen zusammengesetzt ist (leistungsstarke und leistungsschwächere SchülerInnen, Jungen und Mädchen). Ziel ist es, eine Gruppe zu bilden, die gemeinsam arbeitsfähig ist. Gegenseitiges Helfen und die gemeinsame Bearbeitung von Aufgaben sind wichtiger Bestandteil der Tischgruppenarbeit. Die hierfür notwendigen gruppendynamischen Prozesse werden durch verschiedenen begleitende Maßnahmen initiiert und bearbeitet. Konflikte werden unter Hinzuziehung von LehrerInnen, und SozialpädagogInnen gelöst, um eine Arbeitsfähigkeit zu erreichen oder wieder herzustellen. Weiterer wichtiger Punkt ist die Einbeziehung der Eltern. Diese werden auf Tischgruppenabenden gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen zweimal im Halbjahr über die Entwicklung der Tischgruppe informiert. |
3. Gründe für die Durchführung der Aktivität
» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?
Das Tischgruppenkonzept der Schule ist ein Resultat der Reformdiskussion in den 70er Jahren und fußt auf der Überzeugung, dass ein Lernen in Gruppen erfolgreicher ist als das vereinzelte Lernen.
» Ziele der Aktivität?
Ziel des Tischgruppenkonzeptes ist es, SchülerInnen einen Rahmen zu schaffen, in dem sie ihren Fähigkeiten entsprechend am optimalsten Lernen können und in einer Gruppe integriert sind.
» Diskriminierungsgründe, die von der Aktivität bearbeitet werden
| Geschlecht |
Ethnische Abstammung |
| Sexuelle Orientierung |
Behinderung |
| Sozial-ökonomische Gründe |
Religion |
| Andere (z.B. Aussehen, Kleidung ect.) |
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4. Ergebnisse der Aktivität
» Was hat sich als ein Ergebnis dieser Aktivität verbessert?
Das Tischgruppenkonzept verhindert die Ausgrenzung von SchülerInnen, indem diese Teil einer kleinen Lerneinheit sind. Durch diese Eingebundenheit und durch das Gebot der Kooperation wird schulischer Erfolg auch schwächerer SchülerInnen besser gewährleistet.
» Faktoren, die einen Erfolg der Aktivität behindert oder gefördert haben
Wichtiger Faktor für den Erfolg von Tischgruppen ist zunächst die sorgfältige Zusammensetzung einer Tischgruppe durch LehrerInnen. Des Weiteren ist die Wahrnehmung konfliktträchtiger Situationen und eine entsprechende Intervention ein Faktor, der über die Arbeitsfähigkeit und den Erfolg einer Tischgruppe entscheidet.
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