CREE - Create Equality in Education Banner
[deutsche CREE-Website (Alt+a)]
[english CREE-Website (Alt+b)]
[dansk CREE-Website (Alt+c)]
[espaņol CREE-Website (Alt+d)]
[http://europa.eu.int]

BESCHREIBUNG DER AKTIVITÄT: "HOMOPHOBIE ÜBERWINDEN"

1. Beteiligte Schule

» Art der Schule: Staatliche Gesamtschule (Alter 11-16 Jahre)

» Anzahl der SchülerInnen: 800+

» Spezifische Schulvereinbarungen über Chancengleichheit:

An der Schule besteht eine Vereinbarung über Chancengleichheit.

» Soziale Merkmale des Umfeldes

Die Schule ist eine gemischte Gesamtschule für 11-16-jährige, die für einen sehr benachteiligten Stadtteil in Südlondon zuständig ist. Der Anteil an SchülerInnen, die Anspruch auf kostenlose Mahlzeiten an der Schule haben, liegt über dem nationalen Durchschnitt.

Die meisten SchülerInnen an der Schule gehören von der Herkunft her ethnischen Minderheiten an. Fast die Hälfte der SchülerInnen kommt aus Familien, in denen Englisch nicht die erste Sprache ist, und insgesamt werden von den SchülerInnen mehr als 50 Sprachen gesprochen.

2. Umsetzung von "Homophobie überwinden"

» Zielgruppen der Aktivität...

LehrerInnen

SchülerInnen.

» Wer setzt die Aktivität um?

Ein Trainer von einer unabhängigen Organisation hat "HOMOPHOBIE BEWÄLTIGEN" geleitet.

» Datum und Entwicklungszeitraum der Aktivität:

Die anfängliche Arbeit fand 2003 statt, als die weiterführende Arbeit an der Schule geplant wurde.

» Methodik und Strategien

Die durch die Schule eingeführte Aktivität versprach "Unterstützung für Lehrkräfte bei der Entwicklung von Fähigkeiten und Techniken, um gegen Homophobie und Verbrechen aus Hass vorzugehen". Ziel der professionellen TrainerInnen war es, den LehrerInnen Hilfe zu leisten, durch Veranstalten von Trainingssitzungen, um das Thema Homophobie zu diskutieren, und durch Unterstützungsleistungen für die LehrerInnen, um diese Themen im Unterricht zu diskutieren.

Die TrainerInnen verbrachten auch mit jeder Klasse an der Schule einige Zeit, um das Thema Homophobie und die Konsequenzen, die Homophobie für jemanden haben kann, zu diskutieren. Die SchülerInnen hatten auch die Gelegenheit, mit Schwulen und Lesben zu sprechen. Es wurden auch Angaben gemacht, wie diese Arbeit mit den SchülerInnen weiter geführt werden könnte, in Form von Unterrichtsplänen, die im Fach Personal, Social and Health Education (PSHE) verwendet werden könnten.

3. Die Gründe für die Aktivität

» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?

Die Aktivität begann, weil erkannt wurde, dass die Schule verpflichtet war, sich mit dem Thema Homophobie zu beschäftigen. Die Schule sicherte sich Mittel von der örtlichen Polizei und engagierte drei professionelle TrainerInnen, die mit der Schule zusammen am Thema Homophobie arbeiten sollten.

» Ziele der Aktivität?

Zu den Zielen gehören die Notwendigkeit, Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transvestiten als positiv ins Bewusstsein zu bringen, anzusprechen, welche Worte und Namen die SchülerInnen gebrauchen, und den SchülerInnen zu helfen, darüber nachzudenken, welchen Vorurteilen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transvestiten ausgesetzt sind.

» Diskriminierungsgründe, an denen gearbeitet wird

Die Aktivität konzentrierte sich auf das Thema Homophobie, umfasste aber auch allgemeinere Diskussionen über die Wirkungsweise von Vorurteilen und Diskriminierung.

4. Ergebnisse von "Homophobie überwinden"

» Was hat sich verbessert als Ergebnis dieser Aktivität?

  1. mehr Wissen über die Wirkung von Vorurteilen und Diskriminierung;
  2. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transvestiten sind positiver im Bewusstsein;
  3. Hilfe für SchülerInnen zum Nachdenken, bevor sie homophobische Ausdrücke verwenden;
  4. bot den SchülerInnen eine Gelegenheit, über das Thema nachzudenken; und
  5. innerhalb der Schule ist das Bewusstsein, dass es nötig ist, gegen Homophobie vorzugehen, stärker geworden.

» Variable, die den Erfolg der Aktivität vereinfacht oder behindert haben

  • Fokus auf LehrerInnen und SchülerInnen gleichzeitig
  • Lernen durch Erfahrungen
  • Positive Arbeit, um negative Stereotypen aufzubrechen