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1. Beteiligte Schule
» Art der Schule: Staatliche Grund- und weiterführende Schule (Alter 6-16 Jahre)
» Anzahl der SchülerInnen: 710 Anzahl der Lehrkräfte: 62
» Spezifische Schulvereinbarungen zum Thema Chancengleichheit:
Es existiert keine explizite Vereinbarung für Gleichberechtigung, jedoch die Verpflichtung folgende Gesetze einzuhalten: 1) das Gesetz für Grund- und weiterführende Schulen, 2) das Gesetz über das Bildungsumfeld vom 1. August 2001 und 3) das Gesetz über das Verbot von Diskriminierung.
» Soziale Merkmale des Umfeldes:
Es handelt sich um eine Vorortschule einer Stadt in Jütland mit ungefähr 54.000 Einwohnern. In der Umgebung des Schulbezirks liegen hauptsächlich Einfamilienhäuser. Die Bevölkerung ist sozioökonomisch sowie kulturell ziemlich homogen. Mehrheitlich gehört sie der relativ gut gestellten Mittelschicht an. Nur wenige SchülerInnen sind nicht-dänischer ethnischer Herkunft. Die Atmosphäre an der Schule erscheint sehr ausgewogen.
Die Schule ist offen angelegt, d.h. die Klassenzimmer sind durch eine "fehlende" Wand in Richtung eines Aufenthaltsraumes miteinander verbunden. Zusammen mit beweglichen Möbeln ermöglicht dies, die physische Umgebung an verschiedenste Unterrichtssituationen anzupassen.
2. Umsetzung der Aktivität "Die Schule der Werte"
» Die Aktivität richtet sich an...
Eltern: Alle Eltern, insbesondere an die ElternvertreterInnen da diese gebeten an Fokusgruppen teilzunehmen
SchülerInnen: Im Prinzip alle SchülerInnen, aber besonders die SchülerInnenvetretung, da diese bei der Formulierung eines "SchülerInnengesetzes" besonders aktiv war.
» Wer setzt die Aktivität um?
LehrerInnen: Schulleiter und stellvertretender Schulleiter setzten den Prozess in Gang, indem sie alle Lehrkräfte (in einem Fragebogen) befragten, welchen Werten sie ihre Zustimmung geben konnten.
Eine spezielle Gruppe von 5 LehrerInnen wurden als für den Prozess Verantwortliche ausgewählt.
Eltern: VertreterInnen der Eltern wurden zu Fokusgruppen eingeladen, in denen sie darüber befragt wurden, welche Werte sie an der Schule ihrer Kinder wichtig fänden.
Andere: Die SchülerInnen an der Schule .
» Datum und Entwicklungszeitraum der Aktivität:
Initiiert wurde die Aktivität im Jahr 1999 und 2002 wurden Schlussfolgerungen formuliert. Die Umsetzung der Werte im Unterricht ist jedoch ein laufender Prozess.
» Methodik und Strategien
- Formulierung der Werte, auf denen die Schule 1973 aufgebaut wurde
- Befragung der Lehrkräfte, ob sie diesen Werten (welchen Teilen) zustimmen könnten
- Befragung der Eltern, welche Werte für sie an der Schule ihrer Kinder wichtig seien
- Workshops mit allen Lehrkräften, um die Werte der Schule neu zu formulieren
- Arbeit mit den SchülerInnen (und später der SchülerInnenvertretung) an der Formulierung eines "Gesetzes der SchülerInnen"
- Berichterstattung an Lehrkräfte und Eltern
- Erstellung eines "Handbuchs", eines Instruments zur verstärkten Umsetzung der Werte im Unterrichtsalltag.
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3. Gründe für die "Die Schule der Werte"
» Warum wurde mit der Aktivität begonnen?
Schulleiter und stellvertretender Schulleiter besuchten 1997 einen Kurs. Dieser inspirierte sie dazu, den Arbeitsprozess in Gang zu setzen. Ein weiterer Auslöser war, dass sie innerhalb des Kollegiums unterschiedliche Signale vernommen hatten, dass es keine Übereinstimmung oder gemeinsame Idee gab, welchen Weg die Schule gehen sollte und welche ihrer Werte in Planung und Unterricht erhalten bleiben sollten.
» Ziele der Aktivität?
Eine Sammlung gemeinsamer Werte zu erstellen, die als Fundament für Unterrichtsplanung und den Schulalltag dienen kann.
» Arten von Diskriminierung, an denen gearbeitet wird
Die Aktivität bearbeitet im Prinzip alle der aufgeführten Diskriminierungsgründe.
4. Ergebnisse der "Die Schule der Werte"
» Was hat sich als Ergebnis dieser Aktivität verbessert?
- Aufbau einer gemeinsamen Plattform für Planung und Unterricht
- Diskussion und Reflexion über wichtige Werte
- Das Mandat, in der gleichen pädagogischen und unterrichtsplanerischen Richtung fortzufahren - Differenzierung im Unterricht etc. - und im Verlauf daran Verbesserungen zu machen.
» Variablen, die den Erfolg der Aktivität erleichtert oder behindert haben
- Die Initiative von Schulleiter und stellvertretendem Schulleiter.
- Der hohe Grad an Engagement setens der Eltern.
- Eine Tradition des Diskutierens und Formulierens an der Schule - die bereits früher bestand.
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